Diese frühen Signale weisen auf Autismus bei Kindern hin!

Eine Störung aus dem Autismusspektrum (ASS) betrifft etwa 1 von 68 Kindern und kommt somit häufiger vor als man meist denkt. Jungen leiden häufiger unter dieser Störung als Mädchen. Da es sich um ein ganzes Spektrum von Störungen handelt, können die Symptome in ihrer Stärke sehr variieren. Oft wird die Diagnose erst bei Kindern im Kindergartenalter gestellt, aber manchmal sieht man schon bei Einjährigen deutliche Anzeichen für Autismus. Darum ist es wichtig, die Signale und Symptome zu kennen, damit man sie auch erkennt. Warum? Je früher ein Kind mit Autismus diagnostiziert wird, desto früher kann es die entsprechende richtige Versorgung bekommen. Dadurch wird sich die Lebensqualität des Kindes sehr verbessern. Stellt sich also die Frage: Wie sehen diese Signale aus?

1. Das Kind stellt keinen Augenkontakt her.
Kinder, die nicht unter Autismus leiden, schauen Bekannten und auch Fremden oft direkt in die Augen. Natürlich gibt es auch verlegene Kinder, die dann den Augenkontakt mit Fremden eher vermeiden, man wird aber den Unterschied zwischen verlegen und Autismus schnell erkennen. Wenn ein Kind ein ihm gut bekannte Person nur sehr selten oder niemals anschaut, kann dies auf eine Autismusstörung hindeuten.

2. Das Kind erwidert das Lachen nicht.
Babys zeigen schon sehr früh Emotionen und lernen auch schnell positive und negative Emotionen zu erkennen. Babys mit Autismus lachen oft nicht zurück, wenn ihre Eltern sie anlachen und reagieren gar nicht oder nur wenig auf Emotionen anderer und werden diese auch nicht nachahmen. Dieses Imitieren von Emotionen ist etwas, das Babys ohne Autismus sehr häufig tun. Wenn  an möchte, dass das eigene Kind auf die Emotionen anderer regiert, kann man eine Therapie mit z.B. Hunden oder Katzen machen.

3. Das Kind reagiert nicht auf seinen Namen.
Einige Kinder mit Autismus reagieren nicht auf ihren Namen. Dies wird oft als ein Problem mit den Ohren angesehen, es kann dabei aber auch um ein Anzeichen für Autismus gehen. Wie man den Unterschied feststellt? Wie reagiert das Kind auf andere Geräusche in der Umgebung.

4. Das Kind hat Probleme mit dem Sprechen lernen.
Einige Kinder ohne Autismus fangen später mit dem Sprechen an als Altersgenossen, weil vielleicht immer jemand das Wort für sie ergreift, z.B. ein größerer Bruder oder eine größerer Schwester. Wenn das Kind dann etwas später anfängt selbst zu sprechen, ist das kein Problem. Autistische Kinder sprechen aber oft gar nicht oder nur sehr wenig. Es kann auch sein, dass ein autistisches Kind während seiner Kleinkindzeit einige Wörter erlernt, diese später aber wieder verlernt und ganz aufhört zu kommunizieren.

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5. Das Kind setzt keine nonverbale Kommunikation ein.
Das Weisen nach etwas, Händeklatschen, Winken, Gebärden machen oder Gesichtsausdruck sind alles Wege, um nonverbal zu kommunizieren. Wenn das Kind dies so gut wie gar nicht tut, kann auch dies auf Autismus hinweisen.

6. Das Kind scheint den Eltern gegenüber recht gleichgültig zu sein.
Kinder, vor allem die ganz kleinen, möchten meist möglichst viel Aufmerksamkeit von ihren Eltern. Egal ob diese positiv oder negativ ist: Die meisten Kinder suchen diese Aufmerksamkeit und benötigen sie auch. Kinder mit Autismus unternehmen keine Schritte, um die Aufmerksamkeit ihrer Eltern zu erregen. Aber Achtung: Das bedeutet nicht, dass sie diese nicht ebenso benötigen wie andere Kinder! Autistische Kinder wissen oft einfach nicht, wie sie mit Aufmerksamkeit, Kommunikation und Emotionen umgehen müssen und darum verdrängen sie diese oft.

7. Das Kind wiederholt Dinge sehr gerne.

Autistische Kinder wiederholen Dinge sehr gerne, auch Bewegungen. Sich selbst hin- und herwiegen, drehen, Arme und Beide anspannen und wieder entspannen und mit den Handgelenken drehen sind einige Beispiele für typische Bewegungen, die Ruhe vermitteln und die sie deshalb immer weiter wiederholen, denn dann fühlen sie sich sicher.

8. Das Kind macht bei Phantasiespielen nicht mit. 

Jeder weiß: Kinder verfügen über eine tolle und oft wilde Phantasie. Sie denken sich die unglaublichsten Geschichten aus und spielen sie nach. Dieses Verhalten entwickelt sich meist im Alter von 2-3 Jahren. Autistische Kinder besitzen diese Eigenschaft so gut wie nicht, darum wird man sie auch nicht bei einem solchen Phantasiespiel ertappen, wie z.B. einer Puppe (unsichtbares) Essen zu füttern oder zu spielen, dass man eine Prinzessin ist. Sie spielen lieber allein und ordnen gerne Dinge nach Größe, Farbe oder anderen Kriterien.

Erkennst du eines oder mehrere dieser Signale bei deinem Kind? Dann solltest du dich an deinen Hausarzt wenden  und dein Kind testen lassen. Vergiss auch nicht, den Artikel auf Facebook und Pinterest zu teilen.

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