Diese 8 Körperreaktionen deuten viele Menschen völlig falsch. Es steckt nur ein Grund dahinter.

Wenn du weinst, bist du traurig. Wenn du zu lange im Wasser warst, werden die Finger schrumpelig. Wenn du Gänsehaut bekommst, ist dir kalt oder dich berührt etwas emotional, richtig? Jein! Das ist nämlich nur die halbe Wahrheit. Denn diese und weitere wohlvertraute Körperreaktionen dienen eigentlich ursprünglich der Verteidigung.

1. Strecken

Am Morgen streckt der Mensch automatisch die Arme aus, um sich auf den Tag einzustimmen. Schließlich muss einiges erledigt werden. Durch das Ausstrecken werden die Muskeln aktiviert, der Blutfluss wird gesteigert und die Stimmung wird besser. 

2. Zerknitterte Haut   

Die Haut an den Fingern und Zehen wird nach einiger Zeit im Wasser schrumpelig. Doch warum? Der Grund dafür ist, dass dein Körper nun denkt, dass die Umgebung rutschig sei. Die kleinen Fältchen machen es dann leichter, auf glatten Oberflächen greifen zu können. 

3. Niesen

Wenn Mikroben, Allergene, Staub oder andere Reizstoffe in die Nase gelangen, niest der Mensch. Das dient dazu, diese ungebetenen „Eindringlinge“ schnell wieder loszuwerden. 

4. Zucken vor dem Einschlafen

Fast jeder hat es schon einmal erlebt: Kurz vor dem Einschlafen oder im Schlaf zuckt der Körper unvermittelt, und man wird wieder wach. Das liegt daran, dass die Frequenz deiner Atmung sehr schnell abnimmt, wohingegen deine Muskeln entspannt sind und dein Puls nur langsam niedriger wird. Dein Gehirn interpretiert diese Körperreaktionen jedoch als bevorstehenden Tod und versucht nun, dein „Leben“ auf diese Weise zu retten. Schon ziemlich genial, oder?

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5. Tränen

Abgesehen davon, dass die Tränenflüssigkeit das Auge vor Fremdkörpern schützt, dienen Tränen ebenso als Mittel der emotionalen Verteidigung. Wissenschaftler sind der Meinung, dass das Weinen von physischen Schmerzen ablenkt und sie dadurch erträglicher macht.

6. Gähnen

Diese Körperreaktionen dient eigentlich dazu, dich wieder auf einen ausgeglichenen emotionalen und körperlichen Level zu bringen, nachdem du dich beispielsweise über etwas aufgeregt oder eine gefahrvolle Situation gemeistert hast. 

7. Gedächtnisverlust

Nach einem Unfall wissen viele Opfer nicht mehr, was genau geschehen ist. Das Gehirn löscht nämlich die schrecklichen Ereignisse aus dem Gedächtnis. Das dient dem reinen Selbstschutz. 

8. Gänsehaut 

Die wichtigste Funktion der Gänsehaut ist es, zu verhindern, dass noch mehr Körperwärme über die Haut nach außen gelangt. So können wir uns auch in eisiger Kälte eine Zeit lang noch ausreichend warm halten. 

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