Was hilft gegen Schweißfüße: Die besten Tipps

Schwitzende Füße und unangenehmer Fußgeruch sind vor allem im Sommer eine echte Qual. Ob in Ballerinas oder geschlossenen Schuhen, Käsefüße lassen sich bei starker Hitze kaum vermeiden. Lesen Sie unsere Tipps, wie Sie vorbeugend Fußschweiß bekämpfen und effektiv Schweißfüße behandeln können. Wir verraten die besten Mittel, wie Sie lästigen Fußgeruch wieder loswerden.

1. Füße schwitzen nicht ohne Grund

Schwitzen ist eine sehr erfolgreiche Methode des menschlichen Körpers, um überschüssige Körperwärme loszuwerden. Sondert der Körper Schweiß ab, verdunstet dieser auf der Haut. Dadurch entsteht ein Kühlungseffekt auf der Haut und dem Körper wird Wärme entzogen.

So hilft Schweiß die Körpertemperatur automatisch zu regulieren, sodass der Körper nicht so schnell überhitzt. Genauso verhält es sich auch mit den Füßen. Diese werden hauptsächlich im Sommer besonders beansprucht, vor allem, wenn sie noch in geschlossenen Schuhen stecken. Sind die Schuhe nicht ausreichend belüftet, kann der Schweiß nicht gut verdunsten.

Hinzu kommt, dass Schweiß an sich tatsächlich geruchslos ist. An der Luft bzw. auf der Haut kommen jedoch Bakterien hinzu, die den Schweiß zersetzen. Durch den Abbau der im Schweiß enthaltenen Fettstoffe wird Fußgeruch begünstigt.

2. Warum Füße nach Schweiß riechen

Schweißgeruch entsteht hauptsächlich durch den Abbau der Fettsäuren, die im Schweiß enthalten sind. Dafür verantwortlich sind Bakterien, die sich auf der Hautoberfläche ansiedeln. Diese Mikroorganismen produzieren beim Zersetzen von Schweiß beispielsweise Buttersäure, die für den typischen Schweißgeruch sorgt.

Somit riecht der menschliche Körper nach dem Schwitzen oftmals sehr unangenehm. Besonders betroffen sind dabei feuchtwarme Milieus wie zum Beispiel Achselhöhlen und Füße. Weitere Faktoren für einen auffälligen Körpergeruch lesen Sie hier:

  • Hormonelle Probleme und Stress sind nicht selten für unregelmäßige Schweißausbrüche verantwortlich.
  • Krankheiten können Auslöser für starkes Schwitzen und damit verbundenen Schweißgeruch sein.
  • Nahrungsmittel wie Knoblauch führen häufig zu einem unangenehmen Eigengeruch des Körpers.
  • Unsauberkeit sowie mangelnde Hygiene begünstigen ebenfalls einen übelriechenden Körpergeruch.

3. Was hilft gegen Schweißfüße?

Es gibt mittlerweile zahlreiche Hausmittel, um Käsefüße nicht nur im Sommer zu vermeiden. Auch nach dem Sport oder durch andere Ursachen kann unangenehmer Fußgeruch entstehen. Wir sagen Ihnen, welche Hausmittel Fußschweiß bekämpfen und Schweißfüße behandeln.

3.1. Erste Mittel zur Bekämpfung von Fußgeruch

Um Schweißgeruch zu vermeiden, sollten Sie zunächst versuchen, das Schwitzen zu minimieren.Vor allem geschlossene Schuhe aus dickem Leder sind beispielsweise im Sommer dafür verantwortlich, dass Ihre Füße kräftig schwitzen.

Wechseln Sie daher lieber zu offenen oder gut belüfteten Schuhen. So verhelfen Sie Ihren Füßen zu frischer Luft, die sich dabei schon etwas durch den Luftzug abzukühlen. Andererseits verdunstet die Feuchtigkeit am Fuß auch schneller, sodass Socken und Schuhe besser trocken gehalten werden.

Wenn Sie zwischendurch die Möglichkeit haben, gönnen Sie Ihren Füßen eine Pause. Laufen Sie beispielsweise barfuß und lassen Sie Ihr Schuhwerk gut auslüften. Auf diese Weise minimieren Sie das Schwitzen und somit auch unangenehme Käsefüße.

3.2. Praktische Hausmittel gegen Schweißfüße

Neben der Tatsache, dass Sie ein Schwitzen der Füße so gut es geht vermeiden sollten, gibt es natürlich auch noch diverse Hausmittel zur Bekämpfung von Fußgeruch. So können Sie beispielsweise ein Fußbad nehmen, dass Ihre Füße gleichzeitig reinigt und erfrischt.

Geben Sie dazu einfach ein paar Tropfen Lavendelöl, Eukalyptusöl oder Pfefferminzöl in lauwarmes Wasser und lassen Sie Ihre Füße darin etwa 15 Minuten baden. Das ätherische Öl wirkt gut gegen die Bakterien und sorgt zusätzlich für einen angenehmen frischen Duft.

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Doch nicht nur ätherische Öle eignen sich für wohltuende Fußbäder, auch Kräuter oder Kräuteressenzen können Sie dazu verwenden. So hilft zum Beispiel auch ein Fußbad mit Salbei, Ingwer oder schwarzem Tee gegen Fußschweiß. Besonders Salbei besitzt dabei eine schweißmindernde Wirkung, Ingwer wirkt zudem auch noch antibakteriell gegen geruchsbildende Bakterien.

3.3. Weitere Maßnahmen zur Behandlung von Schweißfüßen

Neben den bislang vorgestellten Mitteln zur Bekämpfung von Fußgeruch und Beseitigung von Schweißfüßen gibt es noch weitere wertvolle Tipps zur Behandlung von Schweißfüßen. So können Sie auch ein Fußbad mit Essigwasser anwenden, um Ihre Füße zu pflegenund von unangenehmen Gerüchen zu befreien.

Alternativ eignen sich auch Apfelessig oder ein paar Spritzer frische Zitrone, um Ihren Füßen zu einem echten Frischekick zu verhelfen und unerwünschte Mikroorganismen zu beseitigen. Aber auch ein Fußbad mit Salz oder Natron erzielt den gewünschten Effekt.

Mit einem Fußbad mit Badesalz pflegen Sie Ihre Haut und töten Bakterien zuverlässig ab. Eine ähnliche Wirkung erzielen Sie mit Natron, das Sie ebenfalls gegen schwitzende, aber auch geschwollene und brennende Füße einsetzen können.

Auch kalte Fußbäder können schon eine echte Wohltat sein. Versehen Sie Fußbäder mit Zusätzen, sollten Sie Ihre Füße nicht länger als 15 bis 20 Minuten darin baden.

4. Was gibt es für Alternativen zum Fußbad?

Die meisten Fußbäder besitzen mehrere Effekte gleichzeitig: Sie linderngeschwollene Füße und wirken entzündungshemmend. Außerdem besitzen viele Zusätze Inhaltsstoffe, die antibakteriell, antiviral und antimykotisch wirken.

Doch es gibt auch konventionelle Mittel gegen Schweißfüße:

MittelBeschreibung
Fußspraykühlt und pflegt die Hautbindet Gerüche und hemmt die Schweißbildunglindert Juckreiz und Schwellungenauch als Naturprodukt erhältlich
Cremesorgt für eine geschmeidige Hauthat eine deodorierende Wirkungeignet sich auch für Zehenzwischenräumewirkt oftmals auch gleichzeitig gegen Fußpilz
Einlegesohlenin vielen Größen erhältlichwirken mit Zimt, Aktivkohle und Zedernholzneutralisieren Gerüche schon im Schuhsind meistens maschinenwaschbar

5. Schweißfüße mit Medikamenten behandeln

Sollten Sie das extreme Schwitzen und den Geruch nicht von allein in den Griff bekommen, wenden Sie sich an einen Arzt. Dieser wird Ihnen zunächst helfen, die Ursache für übermäßiges Schwitzen herauszufinden. Und er kann Ihnen Medikamente verschreiben.

So gibt es die Möglichkeit, starkes Schwitzen in den Wechseljahren mit Hormonpräparaten zu behandeln. Aber auch der Einsatz einer Salbe mit Aluminiumchlorid kann gegen vermehrte Schweißbildung verschrieben werden. Zudem können Sie sich auch über die Entfernung der Schweißdrüsen beraten lassen.

6. FAQ zum Thema Schweißfüße bekämpfen

Was hilft gegen Schweißfüße bei Kindern?

Sorgen Sie bei Kindern für atmungsaktive Schuhe und Baumwollsocken, in denen die Füße Ihres Kindes nicht weiter schwitzen. Halten Sie Kinderfüße stets sauber und von synthetischen Materialien fern.

Lüften Sie Kinderschuhe immer gut aus und halten Sie die Füße Ihrer Kinder zum Beispiel mit einem Puder trocken.

Was tun bei Schweißfüßen in Sandalen?

Auch wenn Sandalen in der Regel gut belüftet sind, so kann es dennoch zu einer Schweißbildung kommen. Vermeiden Sie deshalb billige Schuhe aus Kunststoff oder Gummi und greifen Sie lieber auf hochwertige Materialien zurück.

Achten Sie beim Tragen auf eine gute Passform und vermeiden Sie enges und nicht atmungsaktives Schuhwerk.


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