Die besten Kräuter und Gewürze fürs Gehirn

Gewürze verleihen nicht nur Gerichten eine besondere und schmackhafte Note, sie beeinflussen auch unsere Gehirnfunktion. Gewürze und Kräuter verbessern das Kurzzeitgedächtnis, die Konzentration und steigern die Wahrnehmung. Sie schützen vor verschiedenen neurodegenerativen Krankheiten und steigern die allgemeine Gehirnleistung.

Kurkuma

Kurkuma hält unser Gehirn scharfsinnig. Es enthält das antioxidative Kurkumin, was Plaqueablagerungen im Gehirn reduziert und die Entstehung und Fortschreitung der Alzheimer-Krankheit reduziert.

Kurkumin verbessert außerdem das Gedächtnis, hat eine antidepressive Wirkung und schützt vor alkoholbedingten Hirnschäden.

Zimt

Bereits das Schnuppern am duftigen Zimtgeruch steigert die Gehirnaktivität. Es verbessert die Aufmerksamkeit und erhöht die visuell-motorische Geschwindigkeit. Zimt hilft auch aufgenommene Kohlenhydrate besser als Energie zu nutzen und hemmt die Aggregation von Tau-Proteinen. Tau-Proteine ​​spielen bei der Stabilisierung der Mikrotubuli eine wichtige Rolle. Bei einer unkontrollierten Aggregation der Tau-Proteine kann es unter anderem zur Alzheimer-Krankheit kommen.

Gewürznelken

Gewürznelken helfen bei Gedächtnis- und Lernschwierigkeiten. Sie steigern die Leistungsfähigkeit des Gehirns und wirken wie ein geistiger Stimulanz. Ihre anoxidative Fähigkeit verringert oxidativen Stress und schützt vor den Schäden freier Radikale. Die Phenolverbindungen in Gewürznelken unterstützen wiederum die Giftstoffausschwemmung und verbessern die zellulare Gesundheit.

Schwarzer Pfeffer

Schwarzer Pfeffer und andere Pflanzen aus der Familie der Pfeffergewächse enthalten Piperin, was im Gehirn das Beta-Endorphin erhöht und die kognitive Funktion steigert. Beta-Endorphine besitzen Eigenschaften wie Neurotransmitter und helfen, die Stimmung zu verbessern und fördern ein angenehmes Entspannungsgefühl.

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Piperin hemmt außerdem ein Enzym, welches Serotonin abbaut und hilft dadurch gegen Stimmungsschwankungen.

Thymian

Thymian enthält verschiedene Öle und ist besonders vorteilhaft für unser Gehirn. Seine besonderen Öle erhöhen im Gehirn die Menge der Omega 3 Fettsäuren (insbesondere der Docosahexaensäure (DHA)).

Omega 3 Fettsäuren sind für das Gehirn sehr wichtig. Sie schützen vor altersbedingten kognitiven Störungen, verbessern die Funktion und Entwicklung der Gehirnzellen und machen sogar einen Großteil der Gehirnmasse aus.

Ein Mangel an DHA ist häufige Ursache kognitiver Störungen und degenerativen Problemen des Nervensystems.

Oregano

Oregano schützt unser Gehirn. Er enthält viele Antioxidantien, die freie Radikale neutralisieren. Freie Radikale greifen gesundes Gewebe an und verschlechtern schleichend Gehirnfunktionen.

Oregano besitzt außerdem Verbindungen, welche die Wiederaufnahme und den Abbau von Monoamin-Neurotransmittern hemmen, die bei der Regulierung von Angst, Schlaf, Appetit und Kognition beteiligt sind. Dadurch hilft Oregano, Angst zu reduzieren und die Lernfähigkeit und Konzentration zu verbessern.

Rosmarin

Rosmarin enthält Carnosolsäure, die besonders gut unser Gehirn schützt. Carnosolsäure senkt das Risiko von Zellschäden des Gehirns, neurogenerativen Erkrankungen und Schlaganfällen. Die antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften schützen unser Gehirn wiederum vor Schäden durch freie Radikale.

Rosmarin fördert außerdem die Nervenwachstumsfaktor-Synthese, wirkt gegen Nervenzellschäden und verbessert die Durchblutung und Funktion des Gehirns.

Es gibt verschiedene Kräuter, die Einfluss auf unser Gehirn haben. Indem wir mehr Kräuter in unsere Ernährung integrieren, können wir unsere Gehirnfunktion positiv beeinflussen und kognitiven Störungen besser vorbeugen.

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