Rote Bete für deine Gesundheit: Diese Vorteile bietet dir die Rübe

Die Rote Bete für deine Gesundheit ist ein leider etwas vernachlässigtes und unterschätztes Wintergemüse. Sie gehört zu den Fuchsschwanzgewächsen. Die Roten Rüben haben als Kulturform der gemeinen Rübe zwei Verwandte: die Zuckerrübe, aber auch den Mangold. Die Römer brachten dieses rot färbende und leicht süßlich schmeckende Knollengemüse aus dem Mittelmeerraum nach Deutschland. Die eigentliche Herkunft der Knollen wird aber im afrikanischen Raum vermutet. Die rote Farbe der Roten Bete ist einem Glykosid namens Betain zu verdanken. Früher benutzte man Rote Bete-Saft zum Färben von Geweben und Ostereiern. Leider ist der Saft der Roten Bete nicht sehr farbbeständig. Daher waren die synthetischen Farbstoffe am Ende Sieger in dieser Disziplin.

Darüber hinaus ist bekannt das Rote Bete gesund ist.

Das liegt vor allem an den enthaltenen B-Vitamine, dem hohe Magnesium-, Kalium- und Eisengehalt sowie dem Folsäuregehalt. Ob gekocht oder roh im Salat gereicht, im russischen Borschtsch oder dem norddeutschen Labskaus-Gericht verarbeitet: die Rote Bete bietet sich als vielseitig verwendbares Gemüse an. Wegen ihres Oxalsäure-Gehalts und eines lagerbedingt zu hohen Nitrit-Gehalts sollten empfindliche Menschen dieses Gemüse geringer dosieren. Alle anderen profitieren von dem Verzehr frischer Roter Bete. Das Schälen und Zubereiten geht mit Gummihandschuhen auch ohne verfärbte Hände ab.

1 Rote Bete ist ein Leber-Booster

Wer täglich Rote Beete isst, tut etwas gegen Fettansammlungen in der Leber. Er regt zudem Galle und Verdauungstätigkeit an. Das hilft dem Organismus beim Entgiften. Vor allem bei einer Fettleber zahlt sich der Verzehr Roter Bete aus. Der Grund dafür liegt im Betain. Außer in Roten Beten ist diese lebergesunde Substanz nur noch in Spinat oder Quinoa enthalten. Für gute Leberfunktionen, niedrige Cholesterinwerte und eine normal große Leber sind Rote Beten unverzichtbar. Am besten wirken sie frisch und roh verzehrt.

2 Rote Bete kann den Blutdruck senken

Der hohe Nitratgehalt des Gemüses ist von Vorteil, wenn er nicht durch lange Lagerung vorzeitig in Nitrit verwandelt wird. Frische Rote Bete bildet aus Nitrat Stickstoffmonoxid. Dieses entspannt und erweitert die Blutgefäße. Das wiederum begünstigt den Transport von Sauerstoff und Nährstoffen im Blut. Eine verbesserte Blutzirkulation senkt die Blutdruckwerte. Diesen Effekt kannst Du schon mit nur zwei Gläsern Glas Rote Bete-Saft täglich erreichen. Das haben entsprechende Studien an Hochdruckpatienten bestätigt. Auf Flaschen gezogener Rote Bete-Saft aus dem Ladenregal ist übrigens nicht so wirkungsvoll wie frisch hergestellter.

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3 Rote Beete fördert die Herzgesundheit

Die Roten Rüben enthalten größere Mengen vom rot färbenden Alkaloid Betain sowie von dem B-Vitamin Folat. Im Zusammenwirken können diese beiden die Cholesterinwerte und den Homocystein-Spiegel im Blut absenken. Sind die Cholesterinwerte schlecht und der Homocystein-Spiegel hoch, begünstigt das Herzerkrankungen. Mit dem häufigen Verzehr von Roten Beten kann also die Herzgesundheit verbessert werden. Der Arterienverkalkung wird ebenso vorgebeugt wie Schlaganfällen oder einem metabolischen Syndrom. Dessen Entstehen hängt ebenfalls mit dem Zusammentreffen von schlechten Cholesterinwerten, Übergewicht, Diabetes und hohem Blutdruck zusammen. Wie Du eben erfahren hast, senkt Rote Bete-Saft den Blutdruck ab. Mit niedrigeren Cholesterin- und Blutdruckwerten entfernst Du Dich schon ein gutes Stück vom metabolischen Syndrom.

4 Rote Bete kann die Ausdauer fördern

Warum schwören manche Profisportler auf Rote Bete? Weil sie wissen, dass Nitrat ein Power-Booster ist. Der Nitratgehalt frischer roter Bete fördert die Ausdauer. Wer als leistungsbereiter Athlet vor dem Training Rote Bete-Saft zu sich nimmt, erreicht damit eine bessere Performance. Wissen solltest Du aber, dass der Nitrat-Stand im Blut erst zwei bis drei Stunden nach dem Trinken des Saftes ausreichend hoch ist.

5 Rote Bete ist ein Gehirnzellen-Booster

Wie bereits erwähnt, erweitert und entspannt das Stickstoffmonoxid aus dem Nitratgehalt der Roten Bete die Blutgefäße. Das betrifft auch Gefäße, die das Gehirn versorgen. Mit zunehmendem Alter nimmt die Fähigkeit des Organismus ab, selbst Stickstoffoxide zu bilden ab. Von dem Mangel an Stickstoffmonoxid sind der Hirnstoffwechsel sowie die Nervenaktivität betroffen. Rote Bete kann als natürlicher Booster für das Gehirn genutzt werden. Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass Probanden bei einer nur zwei Tage währenden Nitrathaltigen Diät im Vergleich mit einer Testgruppe über besseres Konzentrationsvermögen, bessere Organisationsfähigkeit und eine höhere Präzision beim Arbeiten verfügten. Ob Rote Bete den Homocystein-Spiegel bei Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson absenkt, ist ungeklärt.


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