Ungesunde Ernährung: Lebensmittel die der Gesundheit schaden

In der modernen Welt sind Wohlbefinden, Stressausgleich und Zufriedenheit bedeutende Werte. Viele Menschen versuchen, ihren Körper und ihre Gesundheit zu erhalten, indem sie auf bestimmte Lebensmittel verzichten. Doch das ist nicht einfach: Inzwischen gelten so viele Lebensmittel als gesundheitsschädlich, dass es schwer ist, den Überblick zu behalten. Hier erfährst Du, welche Lebensmittel besonders schädlich sind und du unbedingt vermeiden solltest.

Popcorn aus der Mikrowelle

Mikrowellenpopcorn enthält die chemische Verbindung Diacetyl. Diacetyl wird in Nahrungsmitteln als Butteraroma verwendet, da es nach Butter riecht und schmeckt. Die Dämpfe der Verbindung können die seltene Lungenerkrankung Bronchiolitis obliterans verursachen.

Die Krankheit wird auch „Popcorn-Lunge“ genannt. Der Name geht auf die Geschichte des Diacetyls zurück. 2000 berichtete die Gesundheitsbehörde über zehn Erkrankungen von Arbeitern in einer Popcorn-Fabrik. Anschließend kam es zu mehreren Klagen von Angestellten. 2007 brachte der amerikanische Kongress einen Gesetzentwurf ein, um verbindliche Grenzwerte festzulegen.

Überdies erkrankte 2007 ein Mann an der „Popcorn-Lunge“, der nicht in einer Fabrik gearbeitet hatte. Der 58-Jährige nannte sich ironisch Mr. Popcorn, da er jeden Tag mindestens eine Packung Popcorn aß. Er verklagte den Hersteller und erhielt sieben Millionen Euro Schadensersatz.

In Europa gibt es keine Gesetze, die Diacetyl verbieten. Die chemische Verbindung wird hauptsächlich in Popcorn verwendet. Grundsätzlich kann Diacetyl in allen Nahrungsmitteln vorkommen, die Butteraroma enthalten.

Rotes Fleisch

Die Deutschen essen zu viel Fleisch. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, wöchentlich nicht mehr als 600 Gramm Fleisch zu konsumieren. Männer essen durchschnittlich 1100 Gramm und Frauen 600 Gramm Fleisch pro Woche. Die Empfehlung der DGE ist berechtigt: Rotes Fleisch steht unter Verdacht, krebserregend zu sein. Zu diesem Schluss kommt eine Erklärung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom 26. Oktober 2015.

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Eine Studie vom 10. April 2017 untermauert die Aussagen der WHO. Die Forscher des „National Cancer Institute“ analysierten die Daten von über 500.000 Amerikanern. Sie stellten fest, dass der Konsum von rotem Fleisch die Sterblichkeit erhöht. Rotes Fleisch begünstigt Krankheiten wie Nierenerkrankungen, Herzkrankheiten und Atemwegserkrankungen. Die Forscher fanden zudem heraus, dass Fleischwaren aus rotem Fleisch besonders gefährlich sind. Dazu zählen Würstchen, luftgetrocknetes Rindfleisch, Schinken und Aufschnitt-Wurst. Die Ursache vermuten die Forscher in der Haltbarmachung, wodurch krebserregende Stoffe gebildet werden.

Schädliches Dosenessen

Das Dosenessen nicht gesund ist, wissen die meisten Menschen. Schuld sind die Konservierungsstoffe, das Salz, der raffinierte Zucker und – was viele Menschen nicht wissen – die Dose selbst.
Zwei Drittel aller Nahrungsmittel-Konservendosen enthalten Bisphenol A (BPA). Bisphenol A löst sich von der Konserve, gelangt in das Lebensmittel und somit in den Blutkreislauf. Der Stoff verändert den Hormonhaushalt, greift das Herzkreislauf- und Nervensystem an und schadet der Niere. Unabhängige Forscher bestätigen die gesundheitsschädlichen Wirkungen von BPA, während von der Industrie durchgeführte Studien entwarnende Signale geben.

BPA kann ein Auslöser von Gynäkomastie sein. Bei dieser Erkrankung vergrößern sich die Brustdrüsen des Mannes, wodurch dieser einen „Männerbusen“ bekommt. Der Schadstoff hat Ähnlichkeit mit Östrogen und bringt so den Hormonhaushalt durcheinander.

Genetisch veränderte Lebensmittel

Die Gentechnik wird von der Forschung als eine potenzielle Chance bezeichnet. Die neue Technologie birgt allerdings auch Risiken. Das liegt vor allem daran, dass niemand weiß, wie genetisch veränderte Lebensmittel im Körper wirken. Die Gesundheitsschäden könnten womöglich erst nach jahrelangem Verzehr auftreten. Daher ist der Konsum von genetisch veränderten Lebensmitteln immer riskant.

Der menschliche Verdauungstrakt hat sich mit der Evolution entwickelt und kann natürliche Lebensmittel optimal verdauen. Genetisch veränderte Lebensmittel fallen somit in die Kategorie „unnatürlicher Lebensmittel“. Es gibt allerdings keine Studien, die beweisen, dass genetisch veränderte Lebensmittel einen negativen Effekt auf die menschliche Gesundheit haben.

Gentechnik ist vor allem gefährlich, weil es sich um ein Experiment mit der Natur handelt, dessen Auswirkungen nicht abschätzbar sind. Zudem ermuntert die Gentechnik die Landwirtschaft, weiterhin auf Monokulturen zu setzen. Monokulturen schädigen die Umwelt.

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