Rosmarin für deinen Körper: 2 Gründe weshalb das Kraut ein Heilmittel ist

Rosmarin stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Der Kleinstrauch zählt zur Familie der Lippenblütler und wird inzwischen auch in Deutschland angebaut. Die Heilpflanze mit dem weihrauchähnlichen Duft ist bereits seit der Antike bekannt und wurde schon von Römern und Griechen für gesundheitliche Zwecke genutzt. Durch seine anregende Wirkung gilt Rosmarin als wichtiges Heilmittel bei der Behandlung von niedrigem Blutdruck. Die reinigenden Eigenschaften des Heilkrauts fanden bereits in der Bibel Erwähnung. Als „Heilpflanze des Jahres 2011“ wurde Rosmarin in das amtliche Arzneibuch aufgenommen und wird seitdem als Heilmittel geführt. Weshalb Rosmarin für deinen Körper vorteilhaft ist, erklären wir dir heute!

Ihre vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten machen Rosmarin zu einer einzigartigen Heilpflanze. Wie die meisten Kräuter und Gewürze enthält das Heilkraut mehr Antioxidantien als Gemüse und Obst und bietet deshalb zahlreiche Vorteile für die Gesundheit. Mit Rosmarin kannst du nicht nur Gerichte verfeinern und deinen Speisen ein mediterranes Aroma verleihen. Das Küchenkraut ist auch eine wichtige Kalzium-, Eisen und Vitamin-B6-Quelle. Als Gewürzt schmeckt Rosmarin in Eintöpfen, Suppen und passt perfekt zum Braten und zu Gemüse.

Die beliebte Heil- und Gewürzpflanze wirkt krampflösend und antimikrobiell und eignet sich deshalb ideal als natürliches Mittel zur Behandlung von Magen- und Darmbeschwerden. Mit seinen entzündungshemmenden und krampflösenden Eigenschaften kann Rosmarin bei Verdauungsbeschwerden helfen, denn das Gewürz stimuliert die Gallenproduktion, entkrampft den Magen und stärkt die Verdauung. Eine innerliche Anwendung wird vor allem nach einer fettreichen Mahlzeit empfohlen. Rosmarin beugt Völlegefühl und Blähungen und trägt dazu bei, dass du gehaltvolles Essen besser verträgst. Die mild wirkende Arzneipflanze ist deshalb auch zur Vorbeugung von Magen- und Darmbeschwerden geeignet.Auch interessant:  Pupse unterdrücken: 6 Gründe, warum du das nicht tun solltest

Durch die enthaltenen Bitterstoffe wird der Appetit gefördert und die Magensaftsekretion gesteigert. Rosmarin sorgt damit für eine bessere Verdauung. Einen positiven Effekt entfaltet die Heilpflanze auch bei Haut und Haar. Rosmarin strafft schlaffe Haut und beseitigt Dehnungsstreifen, die durch eine Schwangerschaft entstehen. Außerdem reduziert das Heilmittel Narben sowie Hautflecken, die durch Krankheiten verursacht werden. Rosmarinöl wird zur Unterstützung bei der Behandlung von Cellulitis eingesetzt. Als Inhaltsstoff in Cremes reguliert Rosmarin die Talgproduktion und gilt deshalb als natürliches Mittel gegen fettige Haut. Anti-Pilz-Eigenschaften machen Rosmarinöl zu einem wichtigen Bestandteil in der Haarpflege. Gegen Schuppen hat sich Rosmarin als schonend und effektiv erwiesen.  Welche weitern Vorteile Rosmarin für die Gesundheit hat stellen wir dir heute vor.

1 Rosmarinöl gegen Erkältungskrankheiten

In der Mittelmeerregion wird Rosmarinöl seit Jahrhunderten zur Stimulierung des Haarwachstums verwendet. Mit dem ätherischen Öl kannst du Haarausfall verhindern und den Fettgehalt der Haare reduzieren. Rosmarin reduziert die Faltenbildung der Haut und wird deshalb auch als natürliches Anti-Aging-Mittel verwendet. Das aromatische Gewürz zählt zu den wichtigsten Lebensmitteln, das eine vorzeitige Hautalterung verhindern kann. Die Heilpflanze gehört zur gleichen Gruppe von Gewürzen wie Basilikum, Oregano, Minze und Thymian. Rosmarinöl besitzt spezielle Eigenschaften, die zu einer Zellregeneration beitragen. Äußerlich sorgen die Wirkstoffe des Rosmarins für eine Linderung von Entzündungen bei Beschwerden des Bewegungsapparats. Rosmarinöl wird traditionell zur Lösung von Krämpfen verwendet und kommt als Einreibung bei Beschwerden des Bewegungsapparates zum Einsatz.

Bei Muskel- und Gelenkschmerzen entfaltet Rosmarin eine wohltuende Wirkung. Zur Behandlung von Erkältungskrankheiten wie Schnupfen, Bronchitis, Grippe und Sinusitis kannst du Rosmarin ebenfalls verwenden. Aktivierende und ausgleichende Eigenschaften machen Rosmarin zum idealen Mittel bei der Therapie von Erschöpfungszuständen, Stress und Kopfschmerzen. Für pharmakologische Zwecke werden hauptsächlich Blätter des Rosmarins genutzt. Bei der Anwendung von Rosmarinöl oder konzentrierter Auszüge solltest du immer auf die richtige Dosierung achten.Auch interessant:  Stoffwechsel anregen und den Darm reinigen: Dieser Saft hilft

2 Rosmarin steigert die Leistungsfähigkeit des Gehirns

Bereits bei den alten Griechen galt Rosmarin als ideales Mittel, um die Leistungsfähigkeit des Gehirns zu steigern. Wissenschaftler sind heute davon überzeugt, dass die Heilpflanze mit ihren vielseitigen Wirkstoffen auch vor Alzheimer-Erkrankungen wie Demenz schützen kann. In alten Kulturen wurde die Heilkraft von Rosmarin als antiseptisches Mittel zur Steigerung der Gedächtniskraft verwendet. Das Heilkraut soll eine positive Wirkung auf die Hirnzellen ausüben und Konzentration und Gedächtnis stärken. Der Duft von Rosmarin soll auch das Erinnerungsvermögen verbessern. In der Antike trugen Schüler in Griechenland bei einer Prüfung deshalb immer einen Kranz aus Rosmarin. Als „Gedächtnisstütze“ bringt Rosmarinduft die grauen Zellen in Schwung und fördert die Gedächtnisleistung. Diese Wirkung verdankt Rosmarin der Substanz Carnosolsäure.

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