Healthy Stuff! Die gesündesten Lebensmittel der Welt

Green Smoothies, Chiasamen & Co. – wie viele gesunde Lebensmittel fallen dir auf Anhieb ein? 10, 100, 1000? Wenn ein Superfood das nächste jagt, kann man schon mal leicht den Überblick verlieren. Echte Food-Stars sind trotzdem rar, dafür aber Vitaminbomben, Mineralstoffüberversorger und Organismusschmeichler. Für smarte Foodlover gibt’s daher die Top 10 der gesündesten Lebensmittel der Welt.

Die Basics der gesunden Ernährung

Die richtige Ernährung ist neben ausreichend Bewegung und einer entspannten Lebensweise der Schlüssel zu einem gesunden Leben. Und mal ehrlich: Auf Müdigkeit, Krankheit oder Konzentrationsschwächen können wir doch alle verzichten. Am besten gelingt das, indem wir unseren Körper mit den richtigen Nährstoffen versorgen, ohne ihn dabei zu stark zu belasten.

Gesundes Essen ist abwechslungsreich, natürlich und reich an Vitaminen, Mineralstoffen und sonstigen essentiellen Nährstoffen. Die gesündesten Lebensmittel der Welt sind die ideale Basis dafür.

Die Faustregel für gesunde Ernährung: Täglich 1-2 Powerfoods in Essensrationen integrieren und gleichzeitig auf besonders ungesunde Lebensmittel verzichten!

Die Top 10 der gesündesten Lebensmittel der Welt

Die folgenden Lebensmittel sind kulinarische Superstars. Allerdings ist jeder Körper anders, weswegen individuelle Unverträglichkeiten nicht berücksichtigt werden können.

Dieses Ranking folgt zwei Kriterien:

  • Enthalten sind nur natürliche Lebensmittel (keine Nahrungsergänzungsmittel…), die sich als Nährstoffbomben auszeichnen und über jeden Zweifel erhaben sind.
  • Jedes einzelne Superfood schützt in irgendeiner Form vor Krankheiten und/oder leistet einen wertvollen Beitrag zum körperlichen und geistigen Wohlbefinden.

Platz 10: Avocado

Avocados sind fett und daher ungesund? Stimmt nicht. Sie unterstützen sogar dabei, den negativen Cholesterinspiegel zu senken. Die enthaltenen 15% Fett sind rein pflanzlicher Natur, die ungesättigten Fettsäuren gut für den Körper. Studien empfehlen gar den täglichen Verzehr von zumindest einer Avocado. Schon die Atzteken waren echte Avocado-Fans – und nannten die Frucht ihrer Form entsprechend ahuacatl (= Hoden).

Reich an Vitamin E schützen Avocados das Herz und beugen Arteriosklerose vor. Das enthaltene Magnesium ist wichtiger Mineralstoff für die Muskeln. Aber nicht nur im Körper entfaltet sie ihre positive Wirkung – auch für trockene und sensible Haut ist die Frucht ideal geeignet.

Platz 9: rote Rübe

Geschmacklich ist die „erdige“ rote Rübe nicht für jeden ideal. Früher als „Arme-Leute-Essen“ bekannt, ist die auch als rote Beete bezeichnete Knolle eng mit Mangold verwandt.

Der Schlankmacher (90% Wasseranteil) hat einen besonders hohen Anteil an Kalium, Phosphor, Eisen und Magnesium. Nicht zuletzt deswegen wird ihr eine vorbeugende Wirkung bei Erkältungen nachgesagt. Gerade in der Winterzeit sollte die rote Rübe daher häufiger am Speiseplan stehen.

Die rote Farbe hat die Knolle vom Farbstoff Betanin, der die Leber beim Abbau von Stoffwechselprodukten unterstützt. Wer sie als Salat verzehrt, kann mit den richtigen Gewürzen den Geschmack übrigens ein wenig ausgleichen. Alle weiteren Inhaltsstoffe gibt es hier.

Platz 8: Kokosnuss

Der Sonderpreis für den besten Energielieferant geht an: die Kokosnuss. Die Nuss die gar keine ist (sondern eine „Scheinfrucht“) kann mühelos mit diversen Energydrinks mithalten und liefert Unmengen an mittelkettigen Fettsäuren. Und die werden im Körper selten in unattraktiven Fettdepots gelagert, sondern zur Leistungssteigerung genutzt.

Nicht umsonst behaupten die Einwohner Polynesiens, wo die Koksnuss ursprünglich ihre Heimat hat, neben der Kokosnuss zum Überleben keine weiteren Nahrungsmittel zu benötigen.

Das enthaltene Vitamin C stärkt die Abwehrkräfte. Kalium, Kalzium und und Magnesium sind ebenfalls in erwähnenswerten Mengen vorhanden. Und dann wäre da noch die Laurinsäure, die auch in Muttermilch enthalten ist: ihr wird eine antimikrobielle Wirkung nachgesagt.

Platz 7: Chinakohl

Was haben Chinakohl und rote Rüben gemeinsam? Du wirst es ahnen: beide landen selten auf den vorderen Plätzen der Geschmacks-Hitlisten. Dadurch werden sie natürlich gemeinhin unterschätzt.

Chinakohl taucht meist in den Rezepten der asiatischen Küche auf und kann sowohl gegart als auch in Salaten genossen werden.

Die Wirkung?

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  • stärkt das Immunsystem
  • beugt Krebs vor
  • hemmt Mikroorganismen

Im Gegensatz zu anderen Kohlarten bläht Chinakohl nicht, sondern ist durchaus bekömmlich. Vitamin C, Eisen und sekundäre Pflanzenstoffe sind ebenfalls mit im Gepäck und verschaffen dem Chinakohl den verdienten 7. Platz in der Liste der gesündesten Lebensmittel der Welt.

Platz 6: Chia-Samen

Wie viel Lachs kannst du in einer Portion essen? Wenn du auf ein Kilo kommst, kannst du auf Chia-Samen verzichten. Ansonsten – nicht. Die Kraftpakete sind nicht zu recht total angesagt (und nicht ganz billig). Der hohe Eiweißgehalt ist der Hintergrund des Hypes. Und der hohe Ballaststoffgehalt. Und die vielen essentiellen Aminosäuren. Und das enthaltene Omega 3. Zufrieden? Mit 100 Gramm Chiasamen nimmt man dieselbe Menge Omega 3 Fettsäuren zu sich, die in besagtem Kilo Lachs enthalten wären.

Geschmacklich sind Chia-Samen unbedenklich. Sie schmecken nämlich völlig neutral.

Tipp: Die Samen sollten aufgrund der Ballaststoffe zum Quellen ins Wasser gelegt werden!

Platz 5: Heidelbeeren

Auch eine Beere hat’s ins Ranking geschafft: die Heidelbeere. Warum? Mehr Obst geht nicht, echt nicht. Lecker im Geschmack wachsen Heidelbeeren manchmal sogar im angrenzenden Wald. Wer sie im Supermarkt ersteht, sollte auf beste (Bio-)Qualität achten.

Ihre Wirkung als Jungbrunnen ist legendär – verantwortlich dafür sind Anthocyane (die u.a. für die blaue Farbe verantwortlich sind). Sie fangen freie Radikale ab und bremsen dadurch den Alterungsprozess der Haut.

Vitamin C (polstert die Haut mit Kollagen auf) und E sind in rauen Mengen enthalten und machen die Heidelbeere endgültig zum Superfood.

Und weil Schönheit oft recht kalorienbewusst ist, legt die Heidelbeere mit nur 36 Kalorien auf 100 Gramm ordentlich was vor.

Platz 4: Spinat

Nein, Spinat ist kein guter Eisenlieferant. Die Geschichte mit Popeye ist aufgrund des hohen Proteinanteils trotzdem nicht ganz falsch. Und außerdem ist das grüne Blattgemüse aus der Familie der Gänsefußgewächse Vitaminlieferant Nr. 1.

Kleiner Vergleich gefällig? Mit 100 Gramm nimmt man zwar nur 15-20 Kalorien zu sich, dafür deckt man den halben Tagesbedarf an Vitamin C ab.

Egal ob Vitamin C, Vitamin B oder Beta-Carotin – Spinat ersetzt die halbe Haus- und die gesamte Nahrungsergänzungsmittelapotheke. Das Gemüse sollte unbedingt frisch gepflückt (aus dem hauseigenen Garten?) verzehrt werden. Hitze hat das Superfood hingegen nicht so gern.

Platz 3: Brokkoli

Seltsamerweise haben jene drei Gemüse, mit denen ich in meiner Kindheit überhaupt nichts anfangen konnte, alle ihren Platz in der Liste der gesündesten Lebensmittel bekommen. Am weitesten vorne und wahrlich hochverdient auf Platz 3: Brokkoli.

  • Das enthaltene Antioxidans Sulforaphan soll bei regelmäßigem Konsum das Krebsrisiko senken
  • Immer frisch: Brokkoli wächst in heimischen Gefielden und hat daher normalerweise nur wenige Kilometer auf dem Buckel
  • Anti-Stress: B-Vitamine (B1, B2, B6) wirken positiv bei Stressbewältigung

Platz 2: Ei

Schon Wilhelm Busch wusste:

„DAS WEISS EIN JEDER, WER’S AUCH SEI, GESUND UND STÄRKEND IST DAS EI.

Die Elterngeneration wird jetzt mahnend den Finger heben und darauf hinweisen, dass bei übermäßigem Ei-Verzehr der Cholesterinspiegel ansteigt und das Ei damit eigentlich gar nicht wirklich gesund sein kann. Und ganz unrecht haben sie damit auch nicht. Das enthaltene Cholesterin ist mit 200mg-300mg durchaus der Rede wert, hebt den Cholesterinspiegel aber nicht so stark an wie befürchtet.

Ernährungswissenschaftler halten bei gesunden Menschen sogar den Verzehr von 3-4 Eiern pro Tag für tolerabel. Warum man das in Erwägung ziehen kann? Weil Eier den gesamten Bauplan eines Huhns und damit alle wirklich wichtigen Nährstoffe enthalten. Das enthaltene Eiweiß hat die höchste Qualität, die ein einzelnes Lebensmittel überhaupt haben kann – und das katapultiert das Ei auf Platz zwei der gesündesten Lebensmittel der Welt.

Platz 1: Brunnenkresse

Last but not least the one and only: Brunnenkresse. Ihr kann kein anderes Superfood das Wasser reichen. Das haben kürzlich US-Wissenschaftler im Rahmen einer Studie herausgefunden.

Sie kommt an Fluss- und Bachrändern vor und kann bevorzugt als Salat genossen werden. Senfölglykoside sind für den leicht scharfen Geschmack – und die besondere Wirkung verantwortlich. Dadurch hilft Brunnenkressse gegen Bakterien, Atemwegs- und Harninfektionen. Signifikante Mengen Vitamin A und C, Eisen, Jod, Kalzium und Folsäure reichen der Brunnenkresse für einen verdienten Platz 1.


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